1, 2, 3, treiben …

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Zack – und schon ist wieder ein Wochenende rum. Die Tage verfliegen aber auch zur Zeit. Kaum ist Wochenende, ist gefühlt schon wieder Montag. Aber das liegt vermutlich wohl an meinem doch meist recht vollen Terminkalender.

Neuer Job – neue Möglichkeiten

Freitag drehte ich mit Trixie eine Runde in meiner verlängerten Mittagspause und konnte so den Abend nutzen, um unseren neuen Kratzbaum für unsere Katzen Zuhause aufzubauen. Ich bin so froh, dass ich mittlerweile mit meinem neuen Job viel flexibler und näher dran an Motti bin. Das ist so unglaublich viel mehr Lebensqualität. Und obwohl ich nun auch schon über ein halbes Jahr in meinem neuen Job arbeite, fühlt es sich trotzdem noch immer ungewohnt an, so früh am Stall zu sein und keine Nachtschicht einlegen zu müssen. Da bin ich einfach nur wahnsinnig dankbar für!

Aber zurück zum Thema, Samstag ging es dann mittags für mich zum Stall. Vormittags musste ich noch schnell einen Kuchen für meinen Neffen backen, um dann mittags bei Trixie sein zu können und danach schnell nach Hause, umziehen und wieder loszufahren auf den 7. Geburtstag von meinem Neffen. Also musste ich ein bisschen Gas geben mit allem. Dennoch versuche ich Trixie immer gerecht zu werden und auch das Putzen vor und nach dem Training kommt nicht zu kurz.

Ein bisschen musikalischer Input

Für Samstag stand normales Dressurtraining auf der Agenda, wir üben immer noch fleißig an dem Feedback, was wir von Manuel Bammel bekommen haben. Und das macht sich auch schon bezahlt, Trixie ist wesentlich fleißiger und konstanter am Zügel geworden. Ich versuche mich auf ein bewusstes Treiben im Takt zu konzentieren – dabei treibe ich nicht bei jedem Schritt – sonder versuche bei jedem 4. Mal konstant zu treiben.

Manuel verglich es für mich mit einem Musikstück, bei dem ich den Takt vorgeben kann. Ich könnte auch jedes zweite, oder dritte Mal treiben, aber für mich hat sich das so mit der vier als gut funktionierend herausgestellt. In meinem Kopf geht es also immer zählend ab: 1, 2, 3, vier/treiben, 1, 2, 3, 4/treiben, und mittlerweile habe ich es schon ganz gut verinnertlich. Aber das Wichtigste, ich merke sofort wenn ich aus dem Takt komme, denn dann ist Trixie auch sofort nicht mehr ganz bei mir oder wird langsamer.

Was uns bei unserem Training nun auch noch zu Gute kommt, ist unser neuer Dressurplatz mit 60m Länge, also viel Platz für uns um an den langen Seite mal vorwärts zu reiten, bevor es in die nächste Ecke geht.

Wir beendeten unsere Trainingseinheit sehr zufrieden und gerade als wir fertig waren, fing es an aus Eimern zu schütten und wir flüchteten schnell in die Halle zum Trockenführen. Einfach entspannt, dass wir nun beides zur Verfügung haben.

Kleiner Sonntags-Spaziergang

Der Sonntag lief wesentlich entspannter ab, ich düste mittags zu Trixie und machte mit ihr einen kleinen Spaziergang durchs Dorf. Pausen einzubauen ist mir besonders wichtig, damit sich die Muskulatur wieder erholen kann und Trixie auch das Geübte verdauen kann. Außerdem ist das Spazierengehen eine sehr gute Übung für uns Zwei, denn das stärkt das Vertrauen zwischen uns beiden, wenn kein anderes Pferd zur Orientierung dabei ist.

Als wir dann durch den Ort spazierten, kamen uns einige Spaziergänger und Fahrradfahrer entgegen. Einer sprach mich an, ob mein Pferd nicht reitbar sei oder wieso ich sie führe? Anscheinend ist es doch ein eher seltenes Bild, dass man mit seinem Pferd auch mal vom Boden aus etwas erleben kann. Es wird wohl eher vermutet, dass das Pferd verletzt oder krank ist. Ich erklärte ihm, dass wir einfach mal eine entspannte Runde spazieren gehen und ich dennoch auch reite .

Kurz bevor wir auf den Hof abbogen, stand noch ein Rasenspränger direkt am Hofeingang. Das nutzten wir dann gleich mal als kleine Übung. Denn Motti fand das Ding mega gruselig und fing wieder an sich da reinzusteigern. Wir gingen also solange auf und ab daran vorbei, bis der Sprenger kein Thema mehr war und beendeten unseren Spaziergang mit einem guten Gefühl.