Mein Helm, Meine Krone – Swing Reithelm im Test

Der Swing Reithelm H16 PRO von Waldhausen im Test

Im Dezember habe ich, dank der lieben Christine von http://www.freundpferd.de/, den Reithelm der Firma SWING Modell H16 PRO zum Testen zugesendet bekommen. Ich teste den Helm nun seit gut einem Monat und kann nun ein Fazit ziehen. Vor dem Test habe ich verschiedene Fragen zu dem allgemeinen Thema Helm beantwortet. Diese Fragen möchte ich jetzt auch auf meinen neuen Helm beziehen.

Was stört euch an der Passform von Helmen?

Mich stört an Helmen am meisten, dass sie eine klobige Form haben. Der Kopf wirkt oft doppelt so groß. Dazu kommt, das einige nicht gut genug belüftet sind, so dass man unter dem Helm stärker schwitzt.

Die Passform des Swing Reithelms

Von einer klobigen Form sind wir hier weit entfernt! Schon direkt nach dem Auspacken war ich von dem innovativen Design sehr angesprochen. Der Helm trägt keinesfalls auf und wirkt sehr sportlich durch die verschiedenen gerade eingearbeiteten Linien. Der Kopf wirkt nicht größer als er ist. Bei der Farbe in dunkelgrau/rosenholz war ich am Anfang etwas skeptisch, allerdings wurde ich schnell überzeugt. Der Helm entlockte vielen Reitern in meinem Reiterverein Komplimente.

Sehr überrascht haben mich die integrierten Sicherheitsblinkleuchten. Diese Funktion kannte ich von Helmen bis dahin noch nicht. Wie ich finde eine super Sache, denn ich musste damals auch lange Zeit in den dunklen Wintermonaten immer zu einer Reithalle hinreiten. Diese Leuchten sind perfekt, um besser gesehen zu werden. So bietet der Helm auch in diesem Bereich noch mehr Sicherheit als die herkömmlichen Modelle.

Nach längerem Tragen, auch beim Reitunterricht, kann ich zumindest für die Winterzeit sagen, dass vermehrtes Schwitzen durch das effiziente Belüftungssystem kein Thema ist. Ein Test im Sommer steht natürlich noch aus.Trotzdem dringt kein Wasser ein, auch bei starkem Regen.

Der Helm verfügt über das SWING 3-Punkt-Anpassungssystem und das QUICKSAFE Größen-Verstellsystem. Diese Systeme erlauben eine optimale und einfache Anpassung an jedem Kopf. Generell gibt es schon verschiedene Kopfformen, so dass ich den Helm eher Reitern mit einer ovalen Kopfform (wie bei mir) empfehlen würde. Aber auch auf den Kopfumfang, die Weite und die Höhe kann der Helm individuell angepasst werden.

Helmgröße

Der Swing Reithelm kann in zwei verschiedenen Größenbestellt werden:
2 = 52–58 cm,
3 = 57–62 cm.
Ich habe mich an meinem alten UVEX Reithelm orientiert und mich für die Größe 2 entschieden. Zuerst war ich etwas erschrocken, ich dachte ich habe den Helm dann doch zu klein bestellt. Allerdings täuschte das etwas, denn der Swing sitzt einfach nur enger am gesamten Kopf. Das war ich so nicht gewöhnt, konnte mich aber schnell darauf einstellen. Nun fühle ich mich sogar unsicher, wenn ein Helm nicht so sitzt.

Was wünscht ihr euch von einem guten Reithelm?

Oberste Priorität hat natürlich die Sicherheit. Der Helm soll meinen Kopf bei jeder Art von Stürzen optimal schützen. Es gab schon oft Situationen, bei denen ich sehr froh war, einen Helm getragen zu haben. Ich reite allerdings auch nie ohne Helm.
Dann würde ich mir außerdem wünschen, dass der Helm schön leicht und schmal am Kopf anliegt.

Wurden meine Wünsche von Swing erfüllt?

Ein klares Ja. Zum Glück habe ich den Helm nicht bei einem Sturz testen müssen. Alle aktuellen Sicherheitsstandards werden erfüllt und der Helm macht einen hochwertigen Eindruck. Mit dem Swing auf meinem Kopf fühle ich mich rundum wohl und geschützt.

Sicherheitsangaben des Herstellers, Quelle Waldhausen:
MAXIMALE SICHERHEIT MADE IN GERMANY
VG1 01.040 2014-12
maxSHELL®-TECHNOLOGY
3-PUNKT-ANPASSUNGSSYSTEM
QUICKSAFE®-VERSTELLSYSTEM
MIT INTEGRIERTEN SICHERHEITSBLINKLEUCHTEN
REFLEKTORSTREIFEN

Mit welchem Argument überzeugt ihr Stallkollegen, die keinen Helm tragen?

Ich kann von Glück sagen, dass es in unserem Vereinsstall wirklich sehr selten vorkommt, dass jemand keinen Helm trägt. Sollte es doch einmal der Fall sein, spreche ich (oder auch andere Vereinsmitglieder) die Person direkt darauf an. Oft ist das schon für denjenigen unangenehm genug, da man ja nun nicht wirklich erklären kann, warum man so leichtsinnig ist.

Ich erkläre dann auch gerne, dass man in unserem Verein eine Vorbildfunktion gegenüber den Kindern hat. Besonders bei Jugendlichen ist das ein Argument, was sie nachdenken lässt. Alle Reiter unter 18 Jahren sind zudem bei uns auf der Anlage verpflichtet einen Helm zu tragen. Hier kann man also auch sehr deutlich durchgreifen.

Lassen sich vielleicht noch mehr Reiter durch den Swing überzeugen einen Helm zu tragen?

Wieder kann ich das mit Ja beantworten. Wie oben schon beschrieben, ist vielen der Helm sofort positiv aufgefallen. Das Modell ist vielleicht auch etwas für alle, die mal eine Alternative zu den herkömmlichen Herstellern suchen oder auch bis jetzt einfach noch nicht fündig geworden sind.

Er sieht einfach schick aus und fühlt sich gut auf dem Kopf an. Das ist wahrscheinlich oft ein wichtiges Kriterium. Ich kann den Helm uneingeschränkt weiterempfehlen.
Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt. Den Swing Reithelm H16 PRO bekommt man schon ab 119,95 €.

Fazit

Ein Helm gehört für mich zu meinen Sportarten fest dazu. Natürlich im Motorradsport etwas ausgeprägter als im Reitsport aber dennoch ist er immer ein fester Bestandteil meines Outfits. Ich trage mein Swing Reithelm mittlerweile so gerne, dass ich Ihn ständig auf dem Kopf vergesse. Oft erinnern mich meine Freunde im Stall daran. Ob ich denn mit Helm nach Hause gehen wollte? Natürlich nicht, aber wenn einen etwas so vertraut vorkommt, kann man es ja auch mal vergessen.

Oberste Priorität Sicherheit. Der Helm soll meinen Kopf bei jeder Art von Stürzen optimal schützen. Es gab schon oft Situationen bei denen ich sehr froh war einen Helm getragen zu haben. In Situationen wo man nicht glaubt, dass einem ein Helm den Kopf rettet. Wie zum Beispiel beim Ringstechen auf einem gut ausgebildeten Pferd. Tja das Pferd muss ja auch nicht immer schuldig sein. Ich bin damals im vollen Galopp gegen unser mit Blei beschwertes Ringstechgerät geritten. Mein Helm hat den Schlag gegen den Kopf so gut abgefangen, dass nur der Helm kaputt war (und wie) aber ich selbst nur leichte Kopfschmerzen hatte.

Ich kann von Glück sagen, dass es in unserem Vereinsstall wirklich sehr selten vorkommt, dass jemand keinen Helm trägt. Man hat ja schließlich auch immer eine Vorbildfunktion gegenüber den Kindern aber auch eine Verantwortung für sich selbst.

Seid ihr auch überzeugte Helmträger? Berichtet uns gerne von euren “Helmstorys” und helft mit, dass bald alle nur noch mit Helm reiten.

2 thoughts on “Mein Helm, Meine Krone – Swing Reithelm im Test

  1. Micha

    Hallo Liv,
    ein super Artikel mit tollen Einblicken und einer klasse Beschreibung zum Helm. Ich werde mir den Helm auch näher mal anschauen und testen 🙂
    Liebe Grüße von Micha

    1. Liv Dammann Post author

      Hallo Micha,
      das freut mich sehr, dass dir mein Beitrag zur “Reit-Krone” gefallen hat. Ich finde es enorm wichtig möglichst viele Reiter vom Tragen eines Helmes zu überzeugen. Mit dem passenden Modell hat man definitiv keinerlei Einschränkungen im Vergleich zum ohne Helm reiten.
      Ich bin gespannt für welchen Helm du dich entscheiden wirst. Berichte uns gerne darüber.
      Viele Grüße Liv

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